Unikate & Weiteres - MOKUME GANE

Diese Rubrik ist erst in ihrer Entstehung.

Mokume Gane - Was ist das und was bedeutet es?

Es gibt im Grunde zwei Geschichten.
Die erste spielt im feudalen Japan, verdunkelt durch die Zeit und die Geheimhaltung, mit der die Meister das Wissen über die Jahrhunderte an die Schüler weitergaben.
Die andere ist die Geschichte von Mukeme Gane im Westen,  beginnend mit der "Entdeckung" der Technik Ende des 19. Jahrhunderts bis hin zu den umfassenden Forschungen und Entwicklungen in den 70er und 80er Jahren des letzten Jahrhunderts.
Zwei Personen haben sich
besonders um unser Wissen über beide Geschichtsperioden verdient gemacht: Hiroko Sato Pijanowski und Eugene Michael Pijanowski.
Die Mokume Gane wurde letztendlich von Denbei Shoami (1651-1728) erfunden, der vorwiegend in der Präfektur Akita in Nordwestjapan lebte und arbeitete.

Die genaue Bedeutung:

MOKUME = Holzmaserung    und    GANE = Metall

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Verglichen mit übrigen Anfertigungstechniken fällt Mokume Gane völlig aus dem Rahmen, da es sich nicht wie bei allen Anderen um eine Oberflächenbehandlung handelt. Mokume Gane ist ein Anfertigungsverfahren, bei dem unterschiedliche Metallschichten zusammengeschmiedet, geschweißt werden, um einen neuartigen Werkstoff zu erzeugen. Dabei spielen die unterschiedlichen Farben der einzelnen Schichten eine große Rolle, sie steigern die Aussage der Muster, tragen wesentlich zur Ausstrahlung der Schmuckstücke bei.
Zum Einsatz kommen sowohl reine Metalle, wie Gold, Silber, Platin und Kupfer als auch deren Legierungen.
Die Herausforderung liegt jedoch bei der Verträglichkeit der Metalle - siehe folgende Übersicht - wobei wichtig ist: Wenn zwei (oder mehrere) Metalle als untereinander verträglich aufgeführt sind, heisst das nicht, dass diese erfolgreich in dem gleichen Barren gebrannt werden können. Es sind auch Faktoren wie Brennmethoden und Temperaturen zu berücksichtigen.

Mokume Gane - Verträglichkeit der Metalle




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